Mittwoch, 14. November 2012

Meine ersten Gedanken zum Wort: "Heilig"



„,Heilig‘ ist für mich ein fremdes Wort aus einer Welt, die mich nicht berührt.“
„In jedem Leben sollte es etwas Heiliges geben!“

Für diesen Post habe ich mir überlegt, dass ich die 3 ersten Dinge festhalte die mir zum Thema heilig einfallen und dann zu untersuchen weshalb ich daran gedacht habe und was diese Dinge für mich bedeuten. Zum Schluss werde ich noch untersuchen, ob die beiden obigen Thesen für mich persönlich zutreffen.

Wenn ich dieses Wort lese, denke ich sofort an die Kirche, den heiligen Ort.
Für mich haben Kirchen aber nicht wirklich eine tiefere Bedeutung, so habe ich zum Beispiel seit meiner Konfirmation vor über 2 Jahren keinen einzigen Gottesdienst mehr besucht.
Man könnte fasst sagen, der lange Schlaf am Sonntagmorgen ist mir heiliger als der allwöchentliche Gottesdienst. ;)
Klar habe ich Kirchen besucht, jedoch nur im Ausland, um die grossartige Architektur zu bewundern.
Der Gang in die Kirche hat also keinen grossen Stellenwert in meinem Leben.

Die zweite Sache die mir einfällt, wenn ich das Wort heilig denke ist: Heilig Abend.
Alljährlich an Heilig Abend kommt meine Grossmutter zu uns auf Besuch und feiert mit uns.
An diesem speziellen Abend haftet eine lange Tradition. Zum Beispiel gibt es jedes Jahr Fondue Chinoise zu essen. Ich wünsche mir, das Heilig Abend noch mein ganzes Leben lang so bleibt. Quasi als Heiliger Abend der Zusammenkunft.
Klar meine Schwester und Ich werden irgendwann wahrscheinlich unsere eigenen Familien gründen, doch ich hoffe dass wir heilig Abend trotzdem noch als eine einzige grosse Familie feiern.

An dritter Stelle habe ich mich gefragt, ob auch ich, ein, für mich persönlich, heiliges Objekt besitze, bei dessen Verlust, meine Welt erschüttert würde.
Dies ist für mich wahrscheinlich mein alter Teddybär, den ich seit meiner Geburt besitze. Seine Nase ist ganz platt gedrückt und  an manchen Stellen beginnt das Fell abzuscheuern.
Dieses Stofftier begleitet mich schon mein ganzes Leben und wird mit mir Alt werden.
Mein „Bärli“, so nenne ich ihn seit ich mich erinnern kann, hat schon einige Abenteuer erlebt und einiges mit mir durchgemacht. Einmal zum Beispiel, hatte ich ihn, als ich etwa 6 oder 7 Jahre alt war, im Hotel vergessen. Als ich bemerkte das er fehlte, war ich so traurig, dass meine Eltern einen Taxifahrer ins Hotel bestellten und dem Hotelpersonal gesagt haben, sie sollen ihm den Bären übergeben und ihm sagen er solle ihn zum Flughafen fahren.
Der Taxifahrer kam zum Glück noch rechtzeitig zum Flughafen und der Bär flog wieder mit mir zurück in die Schweiz. Ein anderes Mal, ich war etwa gleich alt, hat meine Mutter ihn gewaschen und ich konnte ihn deshalb nirgends finden. Nach ein paar Tagen haben mir meine Eltern dann einen Ersatzbären gekauft. Zum Glück war der echte „Bärli“ aber nicht verloren gegangen oder gar gestohlen, was ich damals vermutete und die Freude war riesig als mir meine Mutter zeigte, dass er an der Wäscheleine im Keller zum Trocknen aufgehängt war.
Dieses Stofftier ist insofern für mich heilig, da es schon da war als ich noch nicht einmal sprechen konnte und somit schon viele Höhen und Tiefen erlebt hat.

Die beiden Thesen, die als Inspiration für diesen Schreibauftrag gegeben wurden, treffen also beide zu. Einerseits habe ich mit der einen Form der Heiligkeit, der Religiösen, nicht viel am Hut. Mit der anderen, persönlichen Bedeutung dieses Wortes, fühle ich mich stark verbunden und es gibt auch in meinem Leben heilige Dinge.

An welche 3 Dinge habt ihr zuerst gedacht, als ihr von diesem Schreibauftrag erfahren habt?

Grüsse von Meister Zopef JJJ

Der Sinn des Lebens


Unter dem Sinn des Lebens versteht man soviel wie die Erklärung allen Lebens in unserem Universum. Weshalb sind wir überhaupt hier?
Bis tappt die Menschheit nach dem Sinn des Lebens in der Dunkelheit. Deshalb ist es spannend, sich darüber den Kopf zu zerbrechen und eigene Theorien aufzustellen.
Wenn man sich fragt warum man eigentlich hier ist, wird man ziemlich sicher zu keiner klaren Antwort kommen. Zudem könnte man sich fragen wozu man den ganzen Stress auf sich nimmt. Schliesslich stirbt man ja sowieso irgendwann. Dies ist wohl der erste Schritt in die Depression, bei welcher man keinen Sinn mehr in seinem Leben sieht.

Ich denke der Sinn des Lebens sollte eher als Ziel des Lebens bezeichnet werden.
Schliesslich haben wir sicherlich alle Dinge, die wir vor unserem Tod noch getan haben wollen, um dann, wenn wir auf dem Sterbebett liegen, nicht zurückschauen und all die Dinge bereuen, die wir nicht getan haben.
Mit diesem Text will ich nun versuchen zu Beschreiben, was für mich das Ziel des Lebens ist.

Rein biologisch gesehen, wäre es angebracht zu behaupten, dass Ziel des Lebens wäre sich Fortzupflanzen. Sehen wir dies nicht im Reich der Tiere widerspiegelt? Es gibt Eintagsfliegen, deren Ziel es an ihrem einzigen und letzten Lebtag, für Nachwuchs zu sorgen.
Doch wäre es für uns Menschen nicht besser, wenn sich weniger von uns Fortpflanzen würden? Wie SCHOGGI BLOGGI in seinem, übrigens sehr interessanten Post, über globale Erwärmung gesagt hat, gibt es schlicht und einfach zu viele von uns.
Nur schon über den biologischen Aspekt dieses Thema könnte man stundenlang Diskutieren und Argumentieren. Deshalb begebe ich mich im nächsten Abschnitt auf die Suche nach dem psychologischen Sinn des Lebens. Wann kann ich in Frieden sterben.


 Würde ich morgen sterben, so wäre ich noch nicht bereit dazu. Zu viele Wunder dieser Welt habe ich noch nicht entdeckt, zu viele Orte noch nicht besucht und zu viele schöne Momente noch nicht erlebt. Die Frage nach dem, was noch gewesen wäre ,würde mich buchstäblich umbringen. ;) Doch es ist unmöglich, sich eine Liste von Dingen zu erstellen, die man noch vor seinem Tod tun möchte.  Sobald der letzte Punkt abgehackt ist und man noch nicht das Zeitliche gesegnet hat, kommt garantiert nochmals etwas Neues hinzu.

Deshalb will ich mich noch auf etwas anderes konzentrieren. Wie fühle ich mich?
Dies ist eine Frage, die ich mir noch oft stellen werde. Habe ich dass Gefühl, dass ich meine Ziele erreicht habe, oder muss ich mich noch bessern um dies zu schaffen?
Man möchte sicherlich nicht als verhasster Mensch sterben. Nein, man möchte als angesehener, geliebter Mensch sterben, am liebsten noch ohne jegliche Feinde.
Deshalb sollte man niemals in einem Streit, auseinander gehen, denn man weiss nie was der morgige Tag bringt. Man könnte morgen von einem Auto überfahren werden und dann würde man seine letzen Worte zu jener geliebten Person zutiefst bereuen.
Dies ist ebenfalls ein wichtiger Punkt: Die Reue über die Beziehungen zu seinen Mitmenschen. Wenn man sich, als Vater zum Beispiel heftig mit seinem Sohn zerstreitet und sein ganzes Leben lang keinen Kontakt mehr hatte, wird man dies, kurz vor dem Tod bereuen, denn nun ist es unmöglich, die verlorene Zeit noch nachzuholen.

Ich formuliere meinen persönlichen Lebenssinn deshalb folgendermassen:
Ich strebe jeden Tag danach, die beste Version von mir selbst zu sein, die möglich ist, suche keine Feindschaften und geniesse jeden Tag, denn ich könnte schon morgen Tod sein.

Denn so kann ich zumindest auf mein Leben zurückblicken, und egal wie viel ich von der Welt gesehen habe und so weiter, zufrieden sterben. Wenn ich an einem Tag die best mögliche Ausgabe von mir selbst war und am nächsten Tag sterben würde, so wüsste ich zumindest mit Sicherheit, dass ich während des letzten Tages, nicht hätte besser machen können. Wenn ich nun an jedem Tag meines Lebens die beste Version von mir selbst war, bedeutet das, dass ich mein Leben kein bisschen besser hätte führen können.

Wenn ich ehrlich bin schaffe ich es selten, dass ich auf einen Tag zurückblicken kann und sagen: An diesem Tag hätte ich nichts besser machen können. Ziemlich oft denke ich mir: "Ich sollte jetzt eigentlich dieses und jenes tun.", mache es dann aber nicht weil ich einfach keine Lust habe oder ganz einfach zu faul bin.

Was ist euer persönlicher Lebenssinn?

Grüsse von Meister Zopef

Samstag, 10. November 2012

Smartphones - Ab welchem Alter sind sie OK?

In den letzten Jahren, wurde eine neue  Generation von Mobiltelefonen entwickelt, die Smartphones.
Firmen wie Apple haben Grundlegend verändert wie wir unsere Mobiltelefone benutzen.
Dies kann ich auch an meinem eigenen Beispiel sehen. Ich telefoniere kaum noch und schreibe stattdessen eine SMS oder eine Whatsapp-Nachricht. Kommunikation wurde also ziemlich unpersönlich.

Als ich jünger war, hatte ich bis zur Sechsten Klasse noch kein Handy und auch dann konnte man nur Telefonieren und "smslen". Heute sind Handys regelrechte Spielkonsolen geworden und tausende, zeitfressende Apps wetteifern um die Aufmerksamkeit der User.
Nicht nur werden die Handybenutzer immer jünger, die Geräte bieten auch ständige Ablenkung, denn anders als zum Beispiel der Fernseher, ist das Smartphone nur einen Griff in die Hosentasche weit entfernt.
Bereits Primarschüler wünschen sich ein Iphone zum Geburtstag oder zur Weihnacht. Und die Möglichkeit zu Telefonieren spielt dabei keine Rolle. ;)

Die immer jüngeren User solcher Produkte werfen Probleme auf. Zum Beispiel können Eltern die Internetnutzung ihrer Kinder nicht mehr kontrollieren. Dadurch bekommen die Kinder möglicherweise Dinge zu sehen, die nicht Altersgerecht werden und ausserdem bergen solche Geräte ein grosses Suchtpotenzial.
Wie bereits gesagt, bieten Smartphones hunderttausende Apps, was dazu führt, dass es ständig etwas neues zu entdecken gibt und die Kinder ständig neue Spiele und so weiter zur Verfügung haben.
Viele Applikationen sind kostenlos was dazu führt dass die Kinder sie einfach so herunterladen können.

Es gibt aber auch positive Seiten beim Gebrauch eines Smartphones in derart jungem Alter. So ist das Kind immer erreichbar und es kann im Notfall Hilfe rufen.
Zudem gibt es auch Lernprogramme mit denen die Kinder grundlegende Fähigkeiten auf spassige Weise lernen. Ich denke dabei an die Bücher, die wir noch aus unserer eigenen Kindheit kennen. Damals hatte wohl  jeder ein Buch, dass einem das Alphabet mit Hilfe von Tierbilder beibringt oder einem das richtige Lesen der Uhr beibrachte. Die Lernprogramme sind sozusagen digitalisierte Versionen von diesen Büchern.

Aufgrund dieser Argumente, finde ich, dass kleine Kinder, durchaus ein Smartphone besitzen dürfen wenn sie möchten. Die Eltern sollten aber dem Kind den verantwortungsvollen Gebrauch beibringen und kontrollieren welche und wieviele Apps ihr Kind herunterlädt. Dies können sie zum Beispiel erreichen, indem sie ihrem Kind das Passwort für den Account, den man zum Herunterladen benötigt, nicht verraten.
Unter verantwortungsvollen Gebrauch verstehe ich, dass die Kinder ihr Telefon in der Schule ausschalten, vor ihren Freunden nicht damit angeben und es nicht Benutzen wenn sie sich gerade mit jemandem Unterhalten. Wenn die Kinder sich veratwortungsbewusst verhalten, kommen schnell die positiven Seiten der Smartphones zum Vorschein. Es ist für Eltern nämlich sehr beruhigend, wenn sie ihr Kind jederzeit Erreichen können.

Was denkt ihr über dieses kontroverse Thema? Findet ihr es gut, dass die User von Smartphones immer jünger werden?

Ich freue mich auf eure Meinung! :-)

Grüsse von Meister Zopef