Mittwoch, 14. November 2012

Der Sinn des Lebens


Unter dem Sinn des Lebens versteht man soviel wie die Erklärung allen Lebens in unserem Universum. Weshalb sind wir überhaupt hier?
Bis tappt die Menschheit nach dem Sinn des Lebens in der Dunkelheit. Deshalb ist es spannend, sich darüber den Kopf zu zerbrechen und eigene Theorien aufzustellen.
Wenn man sich fragt warum man eigentlich hier ist, wird man ziemlich sicher zu keiner klaren Antwort kommen. Zudem könnte man sich fragen wozu man den ganzen Stress auf sich nimmt. Schliesslich stirbt man ja sowieso irgendwann. Dies ist wohl der erste Schritt in die Depression, bei welcher man keinen Sinn mehr in seinem Leben sieht.

Ich denke der Sinn des Lebens sollte eher als Ziel des Lebens bezeichnet werden.
Schliesslich haben wir sicherlich alle Dinge, die wir vor unserem Tod noch getan haben wollen, um dann, wenn wir auf dem Sterbebett liegen, nicht zurückschauen und all die Dinge bereuen, die wir nicht getan haben.
Mit diesem Text will ich nun versuchen zu Beschreiben, was für mich das Ziel des Lebens ist.

Rein biologisch gesehen, wäre es angebracht zu behaupten, dass Ziel des Lebens wäre sich Fortzupflanzen. Sehen wir dies nicht im Reich der Tiere widerspiegelt? Es gibt Eintagsfliegen, deren Ziel es an ihrem einzigen und letzten Lebtag, für Nachwuchs zu sorgen.
Doch wäre es für uns Menschen nicht besser, wenn sich weniger von uns Fortpflanzen würden? Wie SCHOGGI BLOGGI in seinem, übrigens sehr interessanten Post, über globale Erwärmung gesagt hat, gibt es schlicht und einfach zu viele von uns.
Nur schon über den biologischen Aspekt dieses Thema könnte man stundenlang Diskutieren und Argumentieren. Deshalb begebe ich mich im nächsten Abschnitt auf die Suche nach dem psychologischen Sinn des Lebens. Wann kann ich in Frieden sterben.


 Würde ich morgen sterben, so wäre ich noch nicht bereit dazu. Zu viele Wunder dieser Welt habe ich noch nicht entdeckt, zu viele Orte noch nicht besucht und zu viele schöne Momente noch nicht erlebt. Die Frage nach dem, was noch gewesen wäre ,würde mich buchstäblich umbringen. ;) Doch es ist unmöglich, sich eine Liste von Dingen zu erstellen, die man noch vor seinem Tod tun möchte.  Sobald der letzte Punkt abgehackt ist und man noch nicht das Zeitliche gesegnet hat, kommt garantiert nochmals etwas Neues hinzu.

Deshalb will ich mich noch auf etwas anderes konzentrieren. Wie fühle ich mich?
Dies ist eine Frage, die ich mir noch oft stellen werde. Habe ich dass Gefühl, dass ich meine Ziele erreicht habe, oder muss ich mich noch bessern um dies zu schaffen?
Man möchte sicherlich nicht als verhasster Mensch sterben. Nein, man möchte als angesehener, geliebter Mensch sterben, am liebsten noch ohne jegliche Feinde.
Deshalb sollte man niemals in einem Streit, auseinander gehen, denn man weiss nie was der morgige Tag bringt. Man könnte morgen von einem Auto überfahren werden und dann würde man seine letzen Worte zu jener geliebten Person zutiefst bereuen.
Dies ist ebenfalls ein wichtiger Punkt: Die Reue über die Beziehungen zu seinen Mitmenschen. Wenn man sich, als Vater zum Beispiel heftig mit seinem Sohn zerstreitet und sein ganzes Leben lang keinen Kontakt mehr hatte, wird man dies, kurz vor dem Tod bereuen, denn nun ist es unmöglich, die verlorene Zeit noch nachzuholen.

Ich formuliere meinen persönlichen Lebenssinn deshalb folgendermassen:
Ich strebe jeden Tag danach, die beste Version von mir selbst zu sein, die möglich ist, suche keine Feindschaften und geniesse jeden Tag, denn ich könnte schon morgen Tod sein.

Denn so kann ich zumindest auf mein Leben zurückblicken, und egal wie viel ich von der Welt gesehen habe und so weiter, zufrieden sterben. Wenn ich an einem Tag die best mögliche Ausgabe von mir selbst war und am nächsten Tag sterben würde, so wüsste ich zumindest mit Sicherheit, dass ich während des letzten Tages, nicht hätte besser machen können. Wenn ich nun an jedem Tag meines Lebens die beste Version von mir selbst war, bedeutet das, dass ich mein Leben kein bisschen besser hätte führen können.

Wenn ich ehrlich bin schaffe ich es selten, dass ich auf einen Tag zurückblicken kann und sagen: An diesem Tag hätte ich nichts besser machen können. Ziemlich oft denke ich mir: "Ich sollte jetzt eigentlich dieses und jenes tun.", mache es dann aber nicht weil ich einfach keine Lust habe oder ganz einfach zu faul bin.

Was ist euer persönlicher Lebenssinn?

Grüsse von Meister Zopef

1 Kommentar:

  1. Hallo Meisterzopef,

    dein Text gefällt mir.

    Jedoch finde ich es schwer zu sagen was mein Lebenssinn ist. Ich nehme ganz einfach was kommt. Man kann sein Leben nicht vorplanen. Und der Weg wird sicher steinig sein, jedoch wenn man sich durchkämpft, kommt man zu einem Ende und man ist glücklich und man hat etwas geleistet: Ich habe die Steine von meinem Weg geräumt. Und wie Erich Kästner schon einst sagte: "Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen."

    Liebe Grüsse

    ZWrbel



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