„,Heilig‘ ist für mich ein fremdes Wort aus einer Welt,
die mich nicht berührt.“
„In jedem Leben sollte es etwas Heiliges geben!“
Für diesen Post habe ich mir überlegt, dass ich die 3 ersten
Dinge festhalte die mir zum Thema heilig einfallen und dann zu untersuchen
weshalb ich daran gedacht habe und was diese Dinge für mich bedeuten. Zum
Schluss werde ich noch untersuchen, ob die beiden obigen Thesen für mich
persönlich zutreffen.
Wenn ich dieses Wort lese, denke ich sofort an die Kirche,
den heiligen Ort.
Für mich haben Kirchen aber nicht wirklich eine tiefere
Bedeutung, so habe ich zum Beispiel seit meiner Konfirmation vor über 2 Jahren
keinen einzigen Gottesdienst mehr besucht.
Man könnte fasst sagen, der lange Schlaf am Sonntagmorgen
ist mir heiliger als der allwöchentliche Gottesdienst. ;)
Klar habe ich Kirchen besucht, jedoch nur im Ausland, um die
grossartige Architektur zu bewundern.
Der Gang in die Kirche hat also keinen grossen Stellenwert
in meinem Leben.
Die zweite Sache die mir einfällt, wenn ich das Wort heilig
denke ist: Heilig Abend.
Alljährlich an Heilig Abend kommt meine Grossmutter zu uns
auf Besuch und feiert mit uns.
An diesem speziellen Abend haftet eine lange Tradition. Zum Beispiel gibt es jedes Jahr Fondue Chinoise zu essen. Ich wünsche mir, das Heilig Abend noch mein ganzes Leben lang so bleibt. Quasi als Heiliger Abend der Zusammenkunft.
An diesem speziellen Abend haftet eine lange Tradition. Zum Beispiel gibt es jedes Jahr Fondue Chinoise zu essen. Ich wünsche mir, das Heilig Abend noch mein ganzes Leben lang so bleibt. Quasi als Heiliger Abend der Zusammenkunft.
Klar meine Schwester und Ich werden irgendwann
wahrscheinlich unsere eigenen Familien gründen, doch ich hoffe dass wir heilig
Abend trotzdem noch als eine einzige grosse Familie feiern.
An dritter Stelle habe ich mich gefragt, ob auch ich, ein,
für mich persönlich, heiliges Objekt besitze, bei dessen Verlust, meine Welt
erschüttert würde.
Dies ist für mich wahrscheinlich mein alter Teddybär, den
ich seit meiner Geburt besitze. Seine Nase ist ganz platt gedrückt und an manchen Stellen beginnt das Fell abzuscheuern.
Dieses Stofftier begleitet mich schon mein ganzes Leben und
wird mit mir Alt werden.
Der Taxifahrer kam zum Glück noch rechtzeitig zum Flughafen und
der Bär flog wieder mit mir zurück in die Schweiz. Ein anderes Mal, ich war
etwa gleich alt, hat meine Mutter ihn gewaschen und ich konnte ihn deshalb
nirgends finden. Nach ein paar Tagen haben mir meine Eltern dann einen
Ersatzbären gekauft. Zum Glück war der echte „Bärli“ aber nicht verloren
gegangen oder gar gestohlen, was ich damals vermutete und die Freude war riesig
als mir meine Mutter zeigte, dass er an der Wäscheleine im Keller zum Trocknen
aufgehängt war.
Dieses Stofftier ist insofern für mich heilig, da es schon da war als ich noch nicht einmal sprechen konnte und somit schon viele Höhen und Tiefen erlebt
hat.
Die beiden Thesen, die als Inspiration für diesen
Schreibauftrag gegeben wurden, treffen also beide zu. Einerseits habe ich mit
der einen Form der Heiligkeit, der Religiösen, nicht viel am Hut. Mit der
anderen, persönlichen Bedeutung dieses Wortes, fühle ich mich stark verbunden
und es gibt auch in meinem Leben heilige Dinge.
An welche 3 Dinge habt ihr zuerst gedacht, als ihr von
diesem Schreibauftrag erfahren habt?
Grüsse von Meister Zopef JJJ


Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenHeyhey Meister Zopef!
AntwortenLöschenIch finde es spannend wie du dieses Wort mit Dingen verbindest, die unterschiedlicher nicht sein könnten (Teddy-Kirche)! Der Gedanke, das aufzuschreiben, was einem als erstes in den Sinn kommt, scheint sehr fruchtbar gewesen zu sein! Ich werde es mir merken! ;)
Als erstes in sinn kamen mir: Religion, Heilige Mutter Gottes und heiliger bimbam ;)
wenn du mehr erfahren möchtest, schau doch vorbei!
LG ratzfatz
hey meister zopef!
AntwortenLöschenDass du bei "heilig" direkt an Weihnachten denkst, darüber muss ich fast ein bisschen schmunzeln :). Hätte ich jetzt nie gedacht. Genau wie Ratz Fatz finde ich es spannend zu sehen, wie viele verschiedene Bedeutungen du dem Wort zuteilst. So wird es dem Leser nicht langweilig und deine Gedanken sind auch sehr klar strukturiert!